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Metro 2033 Wiki

Rote Linie

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Rote Linie
Red soldier.jpg
Anführer

Heimatstation:

  • Linie 1 (Rote Linie)

Anführer:

  • Generalsekretär Moskwin
Diplomatie

Gesinnung:

  • Feindlich (Spiel)
  • Neutral (Buch)

Verbündete:

  • Revolutionäre

Gegner:

  • Faschisten
[Source]

Die Rote Linie -oder Sokolnitscheskaja Linie, wie sie vor dem Krieg genannt wurde- ist die Heimat der Kommunisten und wird von Generalsekretär Moskwin geleitet. Sie sind eine Fraktion, welche im Buch Metro 2033 und dem gleichnamigen Spiel, sowie Metro Last Light vorkommt. Sie führen seit einiger Zeit Krieg gegen die Faschisten und ihr Viertes Reich.

ÜberblickBearbeiten

Diese Linie war schon immer etwas Besonderes. Zum Ersten ist sie gerade wie ein Pfeil und zum Zweiten ist sie auf allen Plänen tiefrot gefärbt, weshalb sie schon immer Rote Linie genannt wurde. Auch einige Stationsnamen sprechen für sich. Die Krasnosselskaja-Station heißt im Deutschen "das Rote Dorf". Es wurde im 2. Weltkrieg von den Sowjets befreit. Die Station Krasnyje Worota bedeutet "Rotes Tor", die Station Biblioteka imeni Lenina heißt "Lenin Bibliothek" und die Station Leninskije gory heißt übersetzt "Leninberge". Vielleicht liegt es gerade an diesen Namen, denn dort versammeln sich all die Menschen, die sich die ruhmreiche Zeit der Sowjetunion zurücksehnen.

Der KriegBearbeiten

Als die erste Station sich zum Kommunismus bekannte, dauerte es nicht lange, bis sich die daneben gelegene Station anschloss. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Revolution auf der gesamten Linie. Alle noch lebenden Kriegsveteranen, ehemalige Komsomol-Mitarbeiter und das Proletariat liefen zu den revolutionären Stationen über. Ein Komitee wurde gegründet, welches für die Verbreitung der Revolution und der kommunistischen Ideologie in der gesamten Metro verantwortlich war. Der Name dieses Komitees war Interstationale und seine Aufgabe war es, Einheiten aus Berufsrevolutionären und Propagandisten auszubilden, welche die feindlichen Lager infiltrieren sollten. Alle Stationen bekamen ihre alten Namen aus der Sowjetzeit zurück. Als die Linie komplett war, begann die Rote Linie bereits erste Forderungen zu stellen. Ihr Ziel war es, die Revolution in der ganzen Metro zu verbreiten und deshalb schickten sie ihre Leute zu allen Stationen. Des weiteren versprachen sie, dass sie die gesamte Metro elektrifizieren würden. Doch die Abgesandten wurden abgefangen und zurückgeschickt. Da war der Punkt erreicht, wo die Rote Linie begriff, dass die restliche Metro sich der Revolution nicht anschließen würde und man sie mit Gewalt dazu zwingen müsste. Ein Krieg brach aus, geführt von der Roten Linie gegen eine Koalition antikommunistischer Stationen, welche von der zweigeteilten Hanse angeführt wurde. Dieser Krieg war lange und blutig, denn er sollte eineinhalb Jahre dauern und die restlichen Überlebenden in der Metro weiter dezimieren. Im Wesentlichen bestand der Krieg aus Positionskämpfen, Partisanenausfällen, Diversionsakten, der Zerstörung von wichtigen Metrotunneln, der Exekution von Kriegsgefangenen und anderen Gräueltaten, welche von beiden Seiten begangen worden sind. Nachdem die Überlebenden genug hatten, ersetzten die Revolutionsführer die anfänglichen Aufgaben durch bescheidenere und wollten wenigstens ihre Linie behalten. Ein Friedensvertrag wurde von den Kriegsparteien unterzeichnet und diverse Stationen ausgetauscht, um den Wünschen der Parteien gerecht zu werden. Jetzt ist die Rote Linie ein wichtiger Handelspartner für viele freie Stationen und die zahlreichen Fraktionen in der Metro geworden.

Grundgedanke des KommunismusBearbeiten

  • Die Vorstellung von einer zukünftigen, dem Sozialismus folgenden Gesellschaft, in der das Privateigentum abgeschafft, die Produktionsmittel in Gemeineigentum überführt, der Konsum auf der Grundlage gemeinschaftlicher Lebensführung und allgemeiner Gütergemeinschaft geregelt und die materiellen und kulturellen Bedürfnisse aller Menschen gleichmäßig befriedigt werden. Ein Staat mit diesem System diktiert und dirigiert alle wirtschaftlichen Aktivitäten, von der Festlegung der Produktionsziele, der Verteilung von Rohstoffen, der Zuteilung von Arbeitskräften und der Festsetzung der Löhne und Preise.

Die KommunistenBearbeiten

Obwohl sie sich selbst als Kommunisten bezeichnen, kann ihre Gesellschaft jedoch kaum als kommunistisch bezeichnet werden. Da sie ebenfalls Handeln, Verkaufen und Kaufen, kann es sein das sie in den Revisionismus zurückgefallen sind und Genosse Moskvin und General Korbut korrupt sind, könnte dies ein Hinweis darauf sein, dass sie die Grundgedanken des Kommunismus vergessen oder missverstanden haben. Bei der Roten Linie gibt es arme und reiche Menschen, die entweder viel oder fast gar nichts besitzen, was eindeutig der ehemaligen/damaligen Ideologie des Kommunismus widerspricht.

MilitärBearbeiten

Da auf der Roten Linie sehr viele Menschen leben, können sie jede Menge Soldaten rekrutieren und sie rücksichtslos gegen die Bollwerke der Feinde schicken, ohne dass es sie kümmern muss, wie viele dabei umkommen. Sie sind in einem Bündnis mit den Revolutionären, welche die Faschisten angreifen und sie weiter schwächen, da dann viele Faschisten zu anderen Orten abberufen werden.

Da sie die Waffenkammer-Station besetzt haben, um sie vor Angreifern zu schützen, haben sie Zugang zu den neuesten und besten Waffen in der ganzen Metro. Dadurch sind sie häufig besser ausgerüstet als ihre Feinde, was ihnen einen klaren Vorteil verschafft.

Die Offiziere der Roten Linie sind sehr streng und fordern von ihren Soldaten eine hohe Disziplin. Wenn ein Soldat zu spät beim Nachschubtransport erscheint, seine Pflichten im Kampf nicht erfüllt oder Befehle verweigert, wird er erschossen.

Die Soldaten werden in den Kampf geschickt und so viele von ihnen geopfert, bis das Ziel eingenommen oder der Feind getötet wurde. Daher unterscheiden sie sich von den Faschisten, welche weniger Mann zur Verfügung haben und deshalb jede Deckung ausnutzen, um sich vor feindlichem Feuer in Sicherheit zu bringen.

Sollte ein Soldat von dem Feind gefangen genommen werden, so befindet sich in seiner Ausrüstung eine Zyankalikapsel, mit der er der Gefangenschaft und eventueller Folter entkommen kann.

Verwandte ErfolgeBearbeiten

Ach-Rescue Ranger.jpg Rettungsranger 30 Game points.png
Retten Sie eine Gruppe Rote aus der Gefangenschaft der Faschisten.



Ach-Fugitive.jpg Flüchtling 30 Game points.png
Beenden Sie den Level Waffenkammer, ohne erwischt zu werden.



Ach-Invisible man.jpg Der Unsichtbare 40 Game points.png
Beenden Sie den Level Die Front, ohne jemanden zu töten.



Ach-Hedge-Hopper.jpg Heckenspringer 30 Game points.png
Beenden Sie den Level Die Front, und töten Sie alle.

TriviaBearbeiten

  • Der Einzige, der ausdrücklich die Rote Linie mit der ehemaligen Sowjetunion in Verbindung bringt, ist Miller.
  • Während des Levels Frontlinie kann man drei Gefangene der Roten befreien, wofür man dann einen Erfolg freischaltet und einen Moralpunkt bekommt.
  • Ebenfalls im Level Frontlinie kann man einen brennenden Panzer der Faschisten sehen. Wie die Soldaten der Roten Linie diesen zerstört haben, ist unklar. Es könnte sein, dass sie ihn konventionell mit Sprengstoff zerstört haben.
  • Neue Rekruten erhalten ein volles Magazin. Es wird aber erwartet, dass die Patronen für den Feind verwendet werden.
  • In der Waffenkammer-Station kann man einige Soldaten belauschen, wie sie sich darüber unterhalten, dass die Roten schon einmal gegen die Faschisten gekämpft und auch gewonnen haben. Dies spielt auf den 2. Weltkrieg an.

QuellenBearbeiten

Dieser Artikel in der englischen Metro Wiki: Red Line

http://de.thefreedictionary.com/Kommunismus

Metro 2033 Novel, Dmitry Glukhovsky

Fraktionen aus der Metro
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